Wir haben das Montalis im September 2003 eröffnet.
Damals haben wir uns von vorneherein ein Konzept für dieses Café überlegt, das auf drei Säulen basiert:
Wir hoffen, wir können Sie mit dieser Idee unseres Cafés überzeugen, und Sie stimmen uns zu, daß
im Zeitalter von Lebensmittelskandalen die Konzentration auf die Betriebe in der Nachbarschaft der bessere Weg zu sicheren
Lebensmitteln ist -
die Politik kann dieses Problem ohnehin nicht mehr für uns lösen.
Und auch die ersatzlos weggefallene deutsche Schankverordnung, die die regelmäßige Reinigung eine Zapfanlage vorschrieb und die Führung eines Bierbuches, gekippt durch eine EU-Verordnung, hält uns von einer regelmäßigen und nachweisbaren gründlichen Reinigung unserer Anlage nicht ab. Weil wir alles daran setzen, daß Sie sich in jeder Beziehung in unserem Hause wohlfühlen.
Anmerkung Nov. 2011
Von Jahr zu Jahr nimmt der Anteil der Menschen ab, die noch etwas von Lebensmitteln, deren Herstellung und vom Kochen, Backen
Braten verstehen. Im Gegenzug verstärkt sich die Verwendung von vorbereiteten Gerichten aus der Industrie, den sogenannten
„Convenience“ (Bequemlichkeits)-Produkten. Wie oft sind viele geneigt, dies zu entschuldigen.
Aber wir alle wissen, daß dies keine natürliche Ernährung sein kann. In nahezu allen Produkten aus allen Supermarktketten
sind diejenigen in der Überzahl, die mit Haltbarkeitsmachern und mit Geschmacksverstärkern versehen sind.
Sind diese auch (womöglich) nicht giftig, so kennen wir jedoch oft nicht langfristig deren Auswirkungen.
Es war früher völlig normal, daß Milch eine gewisse Haltbarkeit hatte und dann sauer (ABER NICHT SCHLECHT!) wurde.
Bei Käse ist dies oft völlig unerheblich. Wurst- und Fleischwaren wurden früher auf andere Weise haltbar gemacht, und
vielleicht verträglicher?
Geschmacksverstärker lassen uns nach intensivem Genuß natürliche Produkte als fade erscheinen und trainieren unsere
Geschmacksnerven auf die Bedürfnisse der Industrie.
Wir wollen in unserer Küche dem entgegenwirken.
Viele unserer Stammgäste wissen bereits, wir setzen keine Tüten-Pulver und sonstige Soßen ein, sondern stellen Soßen
selbst her. Wir verwenden nur natürliche Gewürze. Unser Umsatz an Lebensmitteln ist so groß im Vergleich zum Privathaushalt,
daß wir auf Haltbarkeitsmittel komplett verzichten können.
Wer einmal bei uns den bekannten hausgemachten Käsekuchen
versucht hat, versteht uns. Er besteht ja uch nur aus natürlichen Zutaten.
Wir setzen daher auf die autarke Versorgung mit Lebensmittel durch die uns umgebende Landwirtschaft, die wir genau unter die
Lupe genommen haben.
Daß wir mit dieser Grundhaltung unsere Speisen erzeugen, versprechen wir Ihnen!